Einige Flächen im Großen Moor werden gerade vom Wollgras in ein leuchtend weißes Meer verwandelt. Dabei handelt es sich nicht wie so oft geschrieben um die Blüte des Wollgrases, sondern um den Fruchtstand. Die Blüte erscheint bereits im März und ist unscheinbar. Im April und Mai bildet sich dann der weiße Wollschopf. An den zahlreichen weißen Hüllfäden befinden sich die Samen, die nach ihrer Reifung durch den Wind verweht werden und so zur Verbreitung der Pflanze beitragen. Aktuell handelt es sich um das Scheidige Wollgras (Eriophorum vaginatum). Etwas später kommt das Schmalblättrige Wollgras (Eriophorum angustifolium) hinzu. Beide Pflanzenarten sind für die Renaturierungsflächen im Großen Moor typisch und auf allen unseren Wiedervernässungsflächen zu finden.



